Phoenix Pfadfinder Stamm

Pressemitteilungen

2013
2011
Pressetext vom: 20.11.2013
Gegen die Patina der Zeit: Jugendliche pflegen Gräber vergessener Persönlichkeiten

Eine Gruppe Jugendlicher aus Berlin begibt sich mit Spaten und Harke auf den Südwestkirchhof von Stahnsdorf bei Potsdam, dem größten deutschen Waldfriedhof. Ihr Ziel: die Gräber von Persönlichkeiten ferner Zeiten in die Gegenwart zurückzuholen – durch das Wiederauffrischen ihrer Ruhestätten. Unterstützt wurde die ungewöhnliche Aktion mit fachlicher Begleitung der Friedhofsleitung, organisiert und gefördert durch die Hamburger Aeterna Lichte GmbH.

Tradition des Gedenkens – ein Stück Kultur bewahren

Wer bereits einmal betroffen war, weiß darum: Trauern beim Verlust eines nahen Verwandten und lieb gewonnenen Menschen ist ein Prozess des Abschiednehmens, an dessen Ende, vielleicht erst über Generationen, das ganz natürliche Vergessen steht. Das zeigt sich in meist späteren Jahren auch am Erscheinungsbild vieler Gräber. Doch schließlich hinterlässt jede dieser letzten Stätte auf Erden der Nachwelt die Geschichte eines ganz eigenen Lebensweges, an der die Patina der Zeit sich zu erkennen gibt. „Wer genauer hinschaut, beim Gang über den Friedhof, entdeckt bisweilen kleine kulturhistorische Kostbarkeiten und persönliche Prägungen des Verstorbenen, die es zu erhalten gilt“, erklärt Olaf Ihlefeldt, Leiter des 220 Hektar großen Stahnsdorfer Südwestkirchhofs. Ihlefeldt, nach eigenem Bekunden Friedhofsverwalter aus Leidenschaft, weiß das Engagement der „Phoenix“-Jugendlichen, einer Gruppe katholischer Pfadfinder aus Berlin, zu schätzen: „Wir kommen der Aufbereitung mancher Gräber nicht nach, unsere Mittel sind sehr begrenzt“.

 


Die Idee, hier zu helfen, kam Jörg Wolkenhaar, Geschäftsführer des Hamburger Herstellers katholischer Lichtprodukte. „Jede Kultur ist bemüht die Tradition des Gedenkens an nachfolgende Generationen weiterzuge-ben. Jugendliche dort heranzuführen hilft, ein Stück Geschichte lebendig zu halten“, sagt der studierte Pädagoge, greift selbst zur Harke und mischt sich unter die eifrig arbeitenden jungen Leute.

Stahnsdorf: Ruhestätte für Angehörige vieler Religionen

Platzmangel für neue Begräbnisstätten in Berlin gab Anfang des 20. Jahrhunderts der Stadtsynode Anlass, das über 300 Fußballfelder große Areal südlich des Stadtrandes für eine Million Goldmark zu erwerben. Unter den teilweise naturbelassenen Waldflächen fanden inzwischen mehr als 120.000 Menschen aller Religionen ihre irdische Ruhe – Christen, Juden, Orthodoxe und Konfessionslose in stiller Eintracht von Unbekannten und bedeutenden Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte, wie der Maler Lovis Corinth, Heinrich Zille und Rudolf Breitscheid.

Die jungen Männer und Frauen der Deutschen Pfadfinder Sankt Georg (DPSG) knien hier eifrig hantierend vor dem mit einer mannshohen Marmorplatte bewehrten Grab. Es gehört zu Andreas Fedor Jagor. Der im November 1816 Geborene war Forschungsreisender und Ethnograf. Er bereiste im Auftrag der Berliner Museen den süd- und südostasiatischen Raum und hielt seine Reiseberichte und Beobachtungen in mehreren geschichtsträchtigen Büchern fest. Seine ethnografischen Sammlungen vermachte er nach seinem Tod im Februar 1900 dem Museum für Völkerkunde in Berlin. Eine fast kniehohe Laubschicht belegt: hier hat wohl seit Jahrzehnten kein Mensch mehr Hand angelegt, keinen Moment diesem Menschen gedacht. Der Zahn der Zeit nagt bereits heftig an seinem in Marmor gemeißelten Profil, Verwitterung macht sich breit. Jetzt wird der fast vergessene Ort sorgsam wieder freigelegt.

Fast unscheinbar nimmt sich dagegen das Grab des königlichen Kammersängers Albert Niemann an, auf dem flinke Hände unter üppig wachsendem Efeu eine kleine Grabsteinplatte an das Sonnenlicht dieses zweiten Novembersonntages zutage fördern. 1831 in Erxleben geboren, legte Niemann Ende des 19. Jahrhunderts eine steile Karriere als Erster Tenor hin, an damals in der Musikszene beliebten Orten wie Halle, Stuttgart, Königsberg und Stettin. Um 1938 wurden seine sterblichen Überreste, wie die in 15.000 anderen Grabstätten in Berlin, von den Nationalsozialisten nach Stahnsdorf umgebettet – allesamt Opfer des damaligen Architekturwahns „Welthauptstadt Germania“, der Flächen in der Reichshauptstadt forderte.

Für eine Woche ein Lichtermeer, als Zeichen der Hoffnung

Bis weit in die Dunkelheit arbeiten die jungen Helferinnen und Helfer an diesem Tag, drei ausgewählte Gräber jenen Menschen aufzubereiten, die teils alleine, teils unter fachkundiger Führung, die weitläufige Friedhofs-landschaft für sich erkunden wollen. Ihnen präsentieren sich die mit winterfestem Grün bepflanzten Grabstellen noch auf eine andere, mystische Art: Dutzende kleiner Grablichte tauchen mit ihren winzigen Flammen unter geschützten Metalldeckeln für sieben Tage den Ort wie eine Insel der Hoffnung in ein rötlich warmes Licht. Sie sind nicht nur ein Symbol des Gedenkens in dieser trüben Novemberzeit – sie wollen Hoffnung machen auf jene, die es den jungen, engagierten Menschen aus Berlin gleichtun – und fast vergessene Gräber ins Gedächtnis zurückrufen, hier in Stahnsdorf und anderenorts.
www.aeterna-lichte.de/


Zum Unternehmen:

Die Aeterna Lichte GmbH stellt Ewiglicht-Öl, Ewiglichtöl-Kerzen und Öllichte nach den qualitativen Anforderungen der liturgischen Empfehlung her. Das Unternehmen ist Deutschlands Markenführer auf diesem Gebiet und seit 1929 in Hamburg ansässig. 1999 bezieht Aeterna Lichte einen großflächig angelegten Neubau, mit modernster computergesteuerter Produktionstechnik. Seit 2009 bezieht das Unternehmen Strom aus rein regenerativen Energiequellen und trägt so zu einer jährlichen Verringerung der CO2-Belastung von 83,2 Tonnen bei.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht. Pressekontakt: IMA Institut Hamburg, Claudia Palozzo, Hagedornstr. 18, D-20149 Hamburg Tel.: +49 40 30 96 96-0 / Fax: +49 40 30 96 96-66 , www.ima-gination.de
Pressetext vom: 20.11.2013
Ein Grablicht für vergessene Tote

Pfadfinder pflegen aufgelassene Gräber auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf

Sonntag, 10. November, 13.00 Uhr - 17.00 Uhr
Treffpunkt am Haupteingang des Südwestkirchhof Stahnsdorf

Auf Initiative eines Hamburger Herstellers von Grablichtern und des "Ewiglichtes" werden am Sonntag, den 10. November von 13 Uhr bis 17 Uhr Jugendliche Gräber pflegen. Als eine der größten und herausragenden Begräbnisstätten Deutschlands wurde der Südwestkirchhof Stahnsdorf für dieses Projekt ausgewählt, welches erstmalig in Berlin und Brandenburg organisiert wird. Fünf bis acht junge Pfadfinder werden zusammen mit Friedhofsgärtnern ausgewählte Gräber säubern, Gehölze und Stauden pflanzen und ein "Ewiglicht" aufstellen. Die Projektidee verfolgt den Gedanken Gräber würdig zu erhalten um damit auch das Totengedenken wach zu halten.

 

Gräber, die 1939 umgebettet wurden


Die Arbeit an den Gräbern soll das Gedenken an unsere Vorfahren damit in angemessener Weise dauerhaft ermöglichen. Diese erste Aktion wird auf dem Südwestkirchhof an kunsthistorisch wertvollen Gräbern durchgeführt. Ausgesucht wurden die Gräber des 19. Jahrhunderts, die durch die Planungen zu Germania von Berlin Schöneberg nach Stahnsdorf umgesetzt wurden. Nach der Umsetzung 1939 haben sich Familienangehörige nur noch kurze Zeit darum kümmern können, da der Südwestkirchhof nach der Teilung Deutschlands im Osten lag und für die Westberliner nicht bzw. schwer erreichbar war. Eine spontane Beteilung an der Aktion ist gern gesehen. Anmeldung und Informationen beim Kirchhofverwalter Olaf Ihlefeldt unter Tel. 03329-614106.

http://www.stahnsdorf.de/aktuelles-termine/ein-grablicht-fuer-vergessene-tote.html
Pressetext vom: 14.11.2013
Das Friedenslicht aus Bethlehem

Seit 1986 gibt es die Aktion des Friedenslichtes, welche der ORF ins Leben rief und die Pfadfinder mit ins Boot geholt hat, um die Aktion zu verbreiten. Seit 1996 haben sich die Pfadfinder in Deutschland der Aktion angeschlossen.

In der Adventszeit wird das Licht von einem Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Von dort reist es nach Wien, um am 3. Adventswochenende innerhalb Österreichs und in die meisten europäischen Länder verteilt zu werden. Aus Berlin  reist dazu eine Delegation von Pfadfindern der DPSG und des VCP (Verband christlicher Pfadfinder) nach Wien, um das Licht dort in Empfang zu nehmen. Am Sonntag Nachmittag des 3. Advents findet dann eine ökumenische Aussendungsfeier statt, abwechselnd in einer katholischen oder evangelischen Kirche, wo sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder, aber auch andere interessierte Menschen versammeln, um diese Delegation mit dem Licht  zu begrüßen  und sich anschließend mit diesem  Zeichen des Friedens auf den Weg zu machen, um es weiterzuverbreiten.(weitere Informationen finden sie unter www.friedenslicht.de)

 

Seit wir Pfadfinder vom Stamm Phoenix in St. Ludwig sind, haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, am 3. Advent das Friedenslicht aus Bethlehem im Gottesdienst am Sonntagabend in die Gemeinde zu bringen, wo es dann in der Advents- und Weihnachtszeit leuchtet. Häufig haben unsere Kids das Friedenslicht in der Gruppenstunde auch in der näheren Umgebung unserer Gruppenräume verteilt.

In diesem Jahr findet der Aussendungsgottesdienst in St. Domincus (U-Bahnhof Lipschitzallee) statt. Das Thema des Friedenslichts in diesem Jahr lautet in Deutschland „Recht auf Frieden“ und erinnert an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, die in diesem Jahr ihren 65. Geburtstag feiert.

Wir Pfadfinder haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Licht in Empfang zu nehmen, um es in der Advents- und Weihnachtszeit weiter zu tragen und damit ein Stück Frieden weiterzugeben. Aber wir wollen auch daran zu erinnern, dass wir uns alle für den Frieden in der Welt einsetzen müssen, der heute nötiger denn je ist.

 

Für mich ist der Besuch des Aussendungsgottesdienstes ein Ereignis, das aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken ist. Und das Hüten des Lichtes zu Hause, und die Weitergabe in meinem Umfeld ist mir ein liebgewordenes Ritual geworden, was mich auch daran erinnert, dass die Adventszeit eine Zeit der Besinnung ist, in der man die Hektik aussperren sollte und dass bei der Weihnachtsvorbereitung  der eigentliche Sinn von Weihnachten nicht verloren gehen darf. Dass wir in St. Ludwig den Raum haben, es in einem Gottesdienst der Gemeinde zu übergeben, ist für uns auch ein Zeichen, hier zu Hause zu sein.

Spannend finde ich, dass in den letzten Jahren die Zahl der Menschen, die das Friedenslicht erwarten, und schon zu Beginn der Adventszeit danach fragen, nicht nur in St. Ludwig sondern auch in meinem privaten Umfeld, stetig zunimmt.

Wir laden auch Sie herzlich ein, dieses Zeichen mitzunehmen und weiterzureichen und damit ein Stückchen Frieden in die Welt zu tragen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und

ein herzliches Gut Pfad.

 

Beatrix Decking (Stammeskuratin)

Lilientreu
Pressetext vom: 02.10.2013
Sommerlager 2013

"Mir packed üsi Sachä und gönd ufen anderä Planet,...." so lautet eine Zeile aus unserem diesjährigen Sommerlagersong und gibt auch gleichzeitig das Thema des Schweizer Pfadfinderlagers wider. 

Auf 10Hektar abgehauenem Feld schlugen wir Ende Juli im Kanton Aargau nahe Zürich unsere Zelte auf. Mit insgesamt ca. 650 Pfadfindern verlebten wir bei sonnigstem Wetter das Kantonlager 2013. Dazu kam es,dadie Schweizer Lagerleitung in Berlin angefragt hat, ob ein Stamm Interesse daran hätte als ausländischer Gaststamm Teil zu nehmen. Aufgrund dieser herzlichen Einladung nahmen wir mit rund 21Teilnehmern die lange Zugfahrt in die Schweiz gerne auf uns. 

Das Kantonlager wurde über zwei Jahre hinweg ausgearbeitet und sehr gut geplant. Alle acht Schwyzer Pfadiabteilungen des Kanton arbeiteten daran mit. Und der Pfadfinderische Austausch hat sich gelohnt. Angefangen von den unterschiedlichen Gruppenbezeichnungen, über die verschiedenen Halstücher bis hin zu den Zeltmaterial fanden wir immer wieder Gesprächsstoff zum Austausch der Pfadfinderkulturen. 

Unter dem Motto "Expedition Kala 13" haben wir uns nunmehr daran gemacht einen neuen Planeten zu entdecken, der den Namen "KALA 2013" tragen sollte. Dieser neu entdeckte Planet, welcher der Erde sehr ähnlich ist, sollte von uns besiedelt werden. So kam es zu einem spielerischen Wettstreit zwischen den fünf Elementen Feuer, Erde, Wasser, Pfadis und Luft. 

Es gab den Altersgruppen entsprechende Spielaktionen, Radausflüge, Gänge ins nahe gelegene Freibad und tolle Lagerfeuerabende. 

Eine Besonderheit auch für uns war der Besuchertag. Knapp 900 interessierte Besucher zog es auf den Zeltplatz. Mit Shuttle-Bussen wurden diese von den nahegelegenen Bahnhöfen abgeholt, da ein Autochaos vermieden werden sollte. Da wir natürlich Deutschland auch im Spiel für die Kids bestmöglich darstellen wollten, veranstalteten wir eine Oktoberfestrallye. 

Besondere Aufregung verschafften uns die Evakuationen auf dem Zeltplatz. Aus dem Wetter bedingten Sicherheitsgründen ließen die Verantwortlichen des Schwyzer Kantonallagers das gesamte Lager zweimal evakuieren. Verletzte gab es zum Glück keine, doch zahlreiche Zelte konnten den starken Windböen nicht standhalten. Als Notunterkunft diente uns die Mehrzweckanlage in Dietwil.
Doch im allgemeinen hatten wir sehr heiße Sonnentage auf dem Feld. In der Wüstenlandschaft wünschte man sich so oft Schatten und eine Oase herbei. 

Doch nach genau einem ganzen Regentag, mit einigen nassen Schlafsäcken war uns die Sonne doch lieber. 

Für Abwechslung sorgte auch der Feuerwehreinsatz, bei dem die Feuerwehr Dietwil einen ganzen Tankwagen Wasser über die erhitzten Pfadiköpfe niederprasseln ließ. 

Die Schweizer Hatten so einiges auf dem Zeltplatz zu bieten, neben einer Bühne, auf der sowohl das eigentliche Programm gestaltet wurde, als auch Filme gezeigt wurden und eine Band spielte, gab es auch einen selbstgebauten Pool mit Rutsche. Und zum Nationalfeiertag am 1.August waren wir umgeben von Feuerwerk. Die Schweizer behalten wir sehr wohlwollend in Erinnerung und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen vielleicht mal in Berlin. 


Gut Pfad!
Stamm Phoenix

Lilientreu Oktober 2013
Pressetext vom: 01.07.2013
Pressemitteilung zum Pfingstlager 2013

  

Pfadfinden unter freiem Himmel

Rund 50.000 Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) nahmen deutschlandweit an den Pfingstlagern teil. Das größte zählte rund 4.000 Teilnehmende. Unser Stamm Phoenix war gemeinsam mit Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Berlin/Brandenburg ebenfalls mit einer Gruppengröße von 80 Teilnehmern vertreten.    

 

Erlebnis Zeltlager

Mit dem Pfingstlager beginnt für viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Zeltsaison. Draußen zu leben, in der Natur zu sein und Gemeinschaft zu erfahren, sind gerade heute wichtige Erlebnisse für Kinder und Jugendliche. “Pfadfinden bietet Raum und Zeit für individuelle Entwicklung, unabhängig von Leistungsdruck“, erklärt Kerstin Fuchs, Bundesvorsitzende der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Im Zeltlager seine eigenen Fähigkeiten einzubringen und Stärken zu entdecken, macht Kinder und Jugendliche selbstbewusst.

 

Bundeslager in Westernohe

Das große Pfingstlager in Westernohe im Westerwald ist für die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) einer der Höhepunkte des Jahres. Aus ganz Deutschland kamen rund 4.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. „Pfingsten in Westernohe werden die vielen Möglichkeiten des Pfadfindens deutlich“, erklärt Dominik Naab, Bundesvorsitzender der DPSG. Neben der perfekten Stimmung, wenn zwischen hunderten von Zelten die Lagerfeuer angingen, beschäftigten den Verband vor allem aktuelle Themen: Medienpädagogik, Ökologie und Pfadfinden mit Behinderung waren einige der Schwerpunkte, zu denen es Programm für alle Altersstufen gab.

 

Erlebnis Gemeinschaft

Hunderte Zelte zusammen auf einem Platz bieten ein beeindruckendes Bild. Mittendrin hatte auch unser Stamm Phoenix seine Zelte aufgeschlagen. Das große Pfingstlager in Westernohe im Westerwald war für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Diözese Berlin/Brandenburg etwas ganz Besonderes. Hier trafen sie Gleichgesinnte aus ganz Deutschland und auch internationale Pfadfinder waren vor Ort. Viel gab es zu erleben: Neben dem großen Campfire und dem Pfingstgottesdienst mit tausenden Gästen boten die Workshops viele spannende Erlebnisse. Besonders begeistert waren wir als es um die Wahl unseres neuen Stufenlogos ging. Dieses wurde auf dem Pfingstlager zum ersten Mal enthüllt. Dem voraus ging eine über Monate hinweg reichende Kreativphase in der die Kids ihre eigenen Entwürfe online stellen konnten und per Internet darüber abstimmten.

Zudem haben fünf unserer Grüpplinge in einer feierlichen Zeremonie ihr Pfadfinderversprechen abgelegt. Woraufhin ihnen das grüne Halstuch überreicht wurde, welches sie nunmehr in Ehren tragen dürfen.

 

Unser Stamm Phoenix

Der Stamm Phoenix ist einer von 1.400 Ortsgruppen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). In Albertus Magnus sowie in St. Ludwig bieten wir Gruppenstunden und Zeltlager für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 21 Jahren an. Begleitet werden die Kids von jungen Erwachsenen. Bundesweit bietet die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Die DPSG stellt innerhalb Deutschlands den größten katholischen Pfadfinderverband dar und versteht sich als Erziehungsverband – die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

 

Für mehr Informationen, senden Sie uns bitte einfach eine E-Mail an: vorstand@dpsg-phoenix.de oder besuchen Sie uns online auf unserer Homepage www.dpsg-phoenix.de

 

Gut Pfad!

 

 

Lilientreu - Zeitschrift der Katholischen Pfarrgemeinde St. Ludwig